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Riesenotter

Im spanischen wird er ''Lobo del rio'', der Flusswolf genannt, da er ein wolfähnliches Sozialverhalten zeigt. Dieses hoch entwickelte Sozialverhalten ist einmalig innerhalb der Familie der Otter.

Riesenotter (Pteronura brasiliensis) leben in Familiengruppen von bis zu 10 Tieren, die gemeinsam jagen, schlafen und spielen.

Männchen und Weibchen bleiben ein Leben lang zusammen. Nach einer Tragzeit von 65 - 70 Tagen kommen 2 - 3 Junge zur Welt, die von der gesamten Gruppe aufgezogen werden.

Jede Familiengruppe beansprucht ein eigenes Revier.

Copyright © by yaqu pacha e.V.

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Mit einer Länge von bis zu 2 Metern ist er der Grösste unter den Ottern. Der Körper ist lang gezogen, der Schwanz kräftig und abgeflacht, so dass er beim Schwimmen als Ruder benutzt werden kann. Mit Schwimmhäute an den Füssen sind sie ausgezeichnet an das Leben am und im Wasser angepasst und können mehrere Minuten tauchen.

Das dichte und wasserfeste Fell ist dunkelbraun, nur an der Kehle sind helle, beigefarbene Flecken zu finden. Diese Flecken sind von Otter zu Otter unterschiedlich und können zur Identifizierung von Individuen herangezogen werden.

Riesenotter leben im tropischen Regenwald der Flussgebieten des Amazonas, Orinoko und Rio de la Plata, als Jagdreviere bevorzugen sie Seen, Sümpfe und Überflutungsgebiete. Sie ernähren sich vorwiegend von Fischen und Krebstieren.

Die grössten Gefahren liegen in der Verschmutzung und Zerstörung der Lebensräume, der aktiven Bejagung zur Pelzgewinnung und der Überfischung. Riesenotterweibchen reagieren zudem sehr empfindlich auf Störungen, wenn sie Junge haben.