Meeresotter
Der Meeresotter (Lontra felina) wird in Südamerika auch Chungungo genannt und ist neben dem Seeotter die einzige Marderart, die im Meer lebt.
Meeresotter haben einen langen, schlanken Körper und im Vergleich zu anderen Otterarten einen relativ kurzen Schwanz. Mit einer Grösse von ca. 1 m und einem Gewicht von 3 - 5 kg ist er der kleinste unter den Neuweltottern.
Das rauhe Fell ist auf dem Rücken dunkelbraun, der Bauch und die Kehle sind etwas heller gefärbt.
Meeresotter leben alleine oder in kleinen Gruppen von bis zu 3 Tieren und scheinen nicht territorial zu sein. Die Lebensräume von verschiedenen Männchen und Weibchen überlappen sich häufig. Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 60 - 70 Tagen 2 - 5 Junge zur Welt, die ungefähr 10 Monate bei den Eltern bleiben.
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Küste Südamerikas von Peru, Chile und Argentinien. Sie bevorzugen Jagdreviere in Kelp- und Seetangwälder, wo sie bis zu 40 m tief tauchen und sich von Fischen, Tintenfischen und Krebstiere ernähren.
Lange Zeit wurde der Meeresotter wegen seines Pelzes gejagt, dies führte zu einem starken Rückgang der Population.
Die derzeitigen Gefahren liegen in der Verschmutzung der Küstengewässer, Zerstörung der Lebensräume und der Überfischung von Beutefischen. Des weiteren verfangen sich und ertrinken unzählige Otter in Fischernetzen und Krebsfallen.






















Der Durchschnitt ihrer Tauchgänge ist rund eine halbe Minute. Man hat auch schon Zeiten von über einer Minute beobachtet.
Wenn Sie natürliche Feinde meinen (also Tiere, die den Otter fressen), kann es ab und zu vorkommen, dass sie von Seehunden angegriffen werden. Aber das ist eher selten, denn die Otter stehen nicht auf dem „Speiseplan“ von diesen Jägern. Heutzutage sind leider gewisse Handlungen der Mensch zur hauptsächlichen Bedrohung des Otters geworden:
-Sein Lebensraum (Habitat) wird durch Abwasser und Industrieabfälle verschmutzt.
-Otter sterben weil sie sich in Fischernetzen, die in ihrem Habitat gelegt werden verfangen und ertrinken.
-Überall wo menschliche Siedlungen erscheinen, treten auch Hunde, Katzen und Ratten auf, die die Otter aus ihren Höhlen zwischen den Felsen der Küste verdrängen.
-Früher wurden die Otter, ihres Pelzes wegen, verfolgt und gejagt. Heute ist es verboten, es gibt aber trotzdem immer noch Menschen die Jagd auf Otter machen.
Wie lange können Otter unter Wasser bleiben?
Haben Otter Feinde?
Können Sie mir bitte weiter helfen???
m.f.g
aicha el-asrouti
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