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Projekt Sacha Pacha Ecuador

Projekt Sacha Pacha (Dschungelwelt) im Naturreservat Cuyabeno im Ecuadorianischen Regenwald.

Dieses Gebiet bildet die Heimat von zwei Flussdelfinarten, der Amazonas-Seekuh und dem stark bedrohten Riesenotter. Seit langem wird in der Umgebung mit völlig veralteter Technik Erdöl gefördert und es ist zu befürchten, dass Erdölkonzerne immer weiter in das Naturreservat eindringen und die dortigen Lebensräume immer mehr zerstören.

Copyright © by yaqu pacha e.V.

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Ziel des Projektes Sacha Pacha war es, einerseits durch Forschungsergebnisse bei den zuständigen Behörden eine Verbesserung und mehr Kontrolle der Erdölfördermethoden zu erwirken, andererseits die Bevölkerung für die Umweltproblematik zu sensibilisieren. Ecuadorianische und deutsche Biologen ermittelten die Populationsgrössen und das Verbreitungsgebiet der wasserlebenden Säugetierarten, um ihren Gefährdungsgrad und die Ursachen hierfür herauszufinden. So wurde festgestellt, dass einige Flussläufe heute schon starke Belastungen aufweisen, die auf das Einleiten von Abfällen der Erdölindustrie zurückzuführen sind.

Neben ihrer Forschung leisteten die Biologen Aufklärungsarbeit in Schulen und Gemeinden, denn nur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung kann ein weiteres Eindringen der Erdölfirmen in das Naturreservat verhindert werden. Wichtig ist auch, den Menschen dort alternative Einnahmequellen anzubieten, wie z.B. kontrollierten ökologischen Tourismus oder die nachhaltige Nutzung der biologischen Ressourcen des Regenwaldes.

Dieses Projekt wurde von 1992 bis 2001 von YAQU PACHA durchgeführt und wird derzeit aus personellen und finanziellen Gründen nicht weitergeführt.