| Dieses
Gebiet bildet die Heimat von zwei Flussdelfin- arten,
der Amazonas-Seekuh und dem stark bedrohten
Riesenotter. |
| Seit langem wird in der
Umgebung mit völlig veralteter Technik Erdöl gefördert
und es ist zu befürchten, dass Erdölkonzerne immer weiter in
das Naturreservat eindringen und die dortigen Lebensräume immer mehr
zerstören. |
| Ziel des Projektes
Sacha
Pacha (Dschungel-Welt) ist es,
einerseits durch Forschungsergebnisse bei den zuständigen Behörden
eine Verbesserung und mehr Kontrolle der Erdölfördermethoden
zu erwirken, andererseits die Bevölkerung für die Umwelt-Problematik
zu sensibilisieren. |
| Ecuadorianische und deutsche
Biologen
ermitteln die Populationsgrössen und das Verbreitungsgebiet der wasserlebenden
Säugetierarten, um ihren Gefährdungsgrad und die Ursachen hierfür
herauszufinden. |
| So wurde festgestellt, dass
einige Flussläufe heute schon starke Belastungen aufweisen, die auf
das Einleiten von Abfällen der Erdölindustrie zurückzuführen
sind. |
| Neben ihrer Forschung leisten
die Biologen Aufklärungsarbeit in Schulen
und Gemeinden, denn nur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung
kann ein weiteres Eindringen der Erdölfirmen in das Naturreservat
verhindert werden. |
| Wichtig ist auch, den Menschen
dort alternative Einnahmequellen anzubieten, wie z.B. kontrollierten ökologischen
Tourismus oder die nachhaltige Nutzung der biologischen Ressourcen des
Regenwaldes. |